Fabio Galliani
Gruppo Ocarinistico Budriese 
      Giorgio Pacchioni
      Trio Klezmer
Paolo Gavelli 
      D'Mühlviertler O.-Musi
      Wielenbacher
      Johannes Schmidt
      Kurt Posch
      Ocarina Werkstatt
      Peter Heinrich
      Giampiero Lucchini
      S'Basstscho
      Bolzwanger
      Markus Felsner
      John Langley
      Oliver Gosselink
      Rupertiwinkler O.-Musi
      Weißbacher O.-Musi
      Almhäusl Musi
      Claudio Colombo
      Duo Celtique
      Sigi Ramstötter
Teisendorfer Okarinamusi 
      Ocarina Classica Trio
      Sieghartskirchner       Pfeiferlmusi´
      Hammerauer       Musikanten
      Franz Kofler
 
      Flötenbauer
      Sonderausstellung

Die Liste der Aussteller wird ständig erweitert!

Teisendorfer Okarinamusi



· Bernhard Ramstötter (Okarina, Gitarre)
· Stephan Ramstötter (Okarina)
· Ishild Ramstötter (Okarina)
· Evi Geisreiter (Gitarre)
· Sigi Ramstötter (Okarina)

Die Teisendorfer Okarinamusi spielt seit 1955 mit einer Okarina, Ziehharmonika und Gitarre. Seit 1960 mit zwei Okarinas (Sigi und Ishild Ramstötter) und Gitarre Georg Ramstötter. 1985 kam Sohn Bernhard mit der dritten Okarina dazu (Stimmungen waren Des, Des, Ges). Ab 1990 wird auf Posch Okarinas gespielt.

Sigi Ramstötter
Als Musikant, Sänger, Tanzmeister, Moderator bei Rundfunksendungen und Veranstaltungen, sowie als Berater von Sängern und Musikanten verkörpert der Ramstötter Sigi seit Jahrzehnten ein Kapitel Volksmusikpflege in Oberbayern.
Geboren wurde er als jüngster von 3 Buben am 14. Juli 1929 in Neukirchen am Teisenberg. Mit sechs Jahren lernte er das Spielen auf der diatonischen Harmonika (die Proben fanden meistens beim benachbarten Bauern im Pferdestall statt), als Dreizehnjähriger kam er zur Blaskapelle Neukirchen, wo er mit der B-Trompete begleitete, im Jahre 1946 folgte der Aufstieg zum 1. Flügelhornisten und später zum 1. Tenorhornisten. Von 1953 bis 1955 war er schließlich Kapellmeister der Blasmusikkapelle Neukirchen und anschließend kurze Zeit Kapellmeister bei der Blasmusikkapelle Teisendorf. Mit 16 Jahren begann er die chromatische Harmonika zu spielen. Mit diesem Instrument wurde er für viele Gelegenheiten ein unentbehrlicher Musikant.
Schon früh (1947/48) war der Sigi Vereinsspieler beim Trachtenverein "Trauntaler Traunstein". Dort lernte er Mutter und Tochter Oberhuber kennen und bildete mit ihnen den ersten Traunsteiner Dreigesang. Zwei Jahre später sang er mit seinem Bruder Schorsch und Bertl Schader als Ramstötter Dreigsang bzw. Quartett.

Ab den 50er Jahren begleitete der Sigi die Volkstanzkurse des Georg von Kaufmann auf seiner Harmonika und kam dadurch weit im Oberland herum. Als der Sigi, damals selbständiger Fliesenleger, einmal gerade auf einer Baustelle in Oberteisendorf arbeitete, kam der Fanderl Wastl, der schon lang versucht hatte ihn ausfindig zu machen und sagte trocken: "Da bist ja, di suach i scho lang!" Seit dieser Zeit war der Sigi jedes Jahr zu Ostern und Pfingsten als Musikant und Tanzmeister bei den Fanderl Singwochen dabei. Er sang auch mehrere Jahre im Fanderl-Quartett, spielte bei der Fanderl Hausmusik und wirkte als Musikant bei den Fernsehsendungen "Bairisches Bilder- und Notenbüchl" mit.
Aus Mitgliedern der Blaskapelle Teisendorf stellte er schließlich die erste Tanzlmusi im Chiemgauer Raum zusammen. Mit dieser Teisendorfer Tanzlmusi spielte er ab dem Jahr 1956 hauptsächlich im bayrischen Raum, u. a. auch die Abschlussabende der Volkstanzkurse. Seit dem Tod von Georg von Kaufmann im Mai 1972 führt der Sigi die Volkstanzkurse mit Tonband und Harmonika bis heute weiter und erfüllt damit das Versprechen, das der Sigi dem "Kaufmann Schorsch" auf dem Sterbebett gegeben hatte "...lass mir meine Vokstänzer nicht im Stich".
In den darauffolgenden Jahren ab 1965 spielte die Teisendorfer Tanzlmusi nicht nur im deutschsprachigen Raum, (Hamburg, Nürnberg, Linz, Augsburg, Bonn, Wien, Stuttgart, Meran, Bozen, Köln und Berlin), sondern auch im Ausland (DDR, Portugal, Tunesien, Zypern, Australien, Westafrika, Frankreich und Jugoslawien).
Zur Teisendorfer Tanzlmusi kamen 1973 noch die Teisendorfer Geigenmusi und die Okarinamusi dazu. In Grabenstätt am Chiemsee besteht seit 1977 der "Grabenstätter Singkreis" der sich unter der Leitung von Sigi Ramstötter einmal im Monat trifft und zu Andventsingen und Maiandachten beiträgt. Seine Größte Freude hat der Sigi immer noch beim Volkstanz als Musikant und Tanzmeister in einer Person. Damals mit der Teisendorfer Tanzlmusi und heute mit der Teisendorfer Geigenmusi.


Eine Aufnahme der Teisendorfer Okarinamusi:
modem
isdn
dsl